
PROJEKTE
Entdecke alle wichtigen Informationen rund um die geplanten Renovierungsmassnahmen – inklusive Zeitplan, Budgetübersicht und Finanzierung.
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Die schiefe Schlossmauer von Ueberstorf
Das Schloss Ueberstorf aus dem Jahre 1505 ist teilweise noch von der ursprünglichen Schlossmauer umgeben. Auf der Westseite schliesst die Mauer den Schlosspark zur angrenzenden Gemeindestrasse ab. Zusammen mit dem Eingangstor bildet sie den ersten Eindruck des Schlosses für Besuchende und Hotelgäste.
Die Westseite der Schlossmauer wurde in den letzten Jahren behelfsmässig geflickt und mit minimalem Aufwand unterhalten. Inzwischen neigt die Mauer stark in Richtung der öffentlichen Strasse, droht einzustürzen und hat dringenden Sanierungsbedarf. Die hauptsächlichen Schäden und ihre Ursachen sind:
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Die Abdeckung ist nicht mehr dicht, so dass bei Regen ständig Wasser eindringt. Bei Frost führt dies unweigerlich zu Schäden.
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Diverse frühere Reparaturen wurden unsachgemäss mit Zementmörtel statt mit Kalkmörtel gemacht.
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Die Bepflanzung auf der Innenseite der Mauer, die vor kurzem massiv gerodet wurde, übte Druck auf die Mauer und das Fundament aus. In der Mauer hat es mächtige Wurzeln, die hineingewachsen sind.
Eine Sanierung ist dringend angezeigt, damit nicht weiterer Schaden entsteht. In einer früheren Etappe wurde 2018 der Eingangsbereich zusammen mit einem ersten Mauerstück saniert. Die angewendete Sanierungsmethode wird für die anstehende Etappe übernommen und in Absprache mit dem Kantonalen Amt für Kulturgüter ausgeführt.

Die bröckelnde
Nordfassade
Nach der umfangreichen Sanierung der Süd- und Westfassade im Jahre 2006 und der Ostfassade 2014, ist die Nordfassade immer noch in ihrem ursprünglichen Zustand und muss dringend saniert werden.
Der Zahn der Zeit nagt an der Substanz der Fassade. Risse in den Verputzschichten lassen Regenwasser eindringen. Die eindringende Feuchtigkeit schädigt langfristig auch die Struktur der Fassaden. Das Holz im Vordachbereich ist morsch und die Spenglerei muss repariert und teilweise ersetzt werden. Fenster und Fensterladen müssen ersetzt werden. Der unschöne Anbau am Hinterausgang der Küche soll abgebrochen werden.
Das Datum der letzten Renovationsarbeiten ist nicht bekannt.
Die Sanierungsmethode entspricht dem Vorgehen an der Süd- und Ostfassade. Dabei werden lose Verputzschichten entfernt bis auf den Untergrund und anschliessend neu aufgebaut. Sandsteingewände und Verzierungen werden wenn möglich restauriert oder ersetzt.


Wasserleck und Wärmeherd im Wintergarten
Der Wintergarten ist die Verbindung zwischen dem Hauptgebäude und der ehemaligen Kirche. Der Raum wird für das Frühstück, Kaffeepause und als Bar im à la carte Geschäft und für Hochzeiten genutzt und ist aufgrund seiner Helligkeit sehr beliebt bei den Schlossgästen.
Bereits bei leichtem Regen wird der Wintergarten undicht und es tritt an verschiedenen Stellen Wasser ein. Durch eine Verbesserung des Wasserlaufs mit mehr Schräge und grösserem Ablauf soll dieses Problem gelöst werden.
Bei der Besichtigung durch einen Handwerker wurde festgestellt, dass das Holz morsch ist. Um grösseren Schaden zu vermeiden, wird das Holz mit Kupfer eingekleidet.
An Sonnentagen heizt der Raum aufgrund der direkten Sonneneinstrahlung tagsüber auf und ist aufgrund der Hitze nicht nutzbar. Mit einem Sonnenschutz soll der Komfort für Gäste und Mitarbeiter erhöht werden und dadurch zusätzlicher Raum für Restaurantbesuche entstehen.

520-Jahre Geschichte halten gerne eine Überraschung bereit.
Ein Ziegelstein, der fällt.
Eine Quelle, die kein Wasser mehr bringt.
Ein WC, das rinnt.
Ob uns der Geist manchmal einen Streich spielt? Wir sind dafür gewappnet und behalten für Notfälle einen Groschen als Reservebetrag auf unserem Bankkonto.
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